Kapitel 7

Da meine Arbeit als Rettungsschwimmerin erst in ein paar Tagen anfing, hatte ich Zeit mich erst einmal ein wenig auf der Insel umzusehen. Doch zuerst baute ich meine erste Sandburg.

Sieht doch gar nicht mal so schlecht aus für das erste Mal. Anschließend ging ich ein wenig schwimmen und was musste ich da im Meer finden? Wer macht denn bitte so etwas.

Ich sammelte den Müll ein und brachte ihn an den Strand. Dort lief mir eine junge Simin in die Hände und ich fragte sie ob sie etwas mit dem Müll zu tun hätte. Ich Gesichtsausdruck sprach für sich und so bekam sie erst einmal einen Anpfiff von mir.

Nachdem ich mir Luft gemacht hatte, half sie mir auch den restlichen Müll vom Strand einzusammeln. Ich hoffe sie hat es verstanden und wird in Zukunft nicht mehr einfach so den Müll in die Landschaft entsorgen.

Nach der Aktion mit dem aufräumen am Strand machte ich eine Spaziergang und fand ein Grundstück auf dem ein altes Schiffswrack liegt.

Ob das jemandem gehört? Es sah ja schon ein wenig merkwürdig aus, doch es hatte auch seinen Reiz.

Am Strand fand ich ein Auslegerkanu. Ich schaute mich eine ganze Weile um, doch dann musste ich es einfach versuchen. Behalten würde ich es ja nicht, nur ausborgen.

Das ging besser als ich dachte und es machte eine Menge Spaß. Ein solches Gerät wanderte auf meine Wunschliste für die Zukunft. Lächelnd fuhr ich eine Weile damit herum und brachte es dann an den Ort zurück von dem ich es ausgeliehen hatte.

Ein Stück von dieser Stelle entfernt fand ich einen wunderschönen Wasserfall. Es machte so viel Spaß dort zu spielen und einfach das Wasser auf dem Körper zu genießen.

Inzwischen hatte ich Hunger. Ein wenig unentschlossen stand ich am Strand herum, da kam Alika dort vorbei. Er sprach mich an und fragte mich ob er mich mit zur Bar nehmen könnte. Lächelnd stimmte ich zu und so landete ich kurz darauf in der Bar. Alika verabschiedete sich kurz danach von mir und ich setzte mich an einen Tisch. Es dauerte nicht lange da bekam ich Gesellschaft. Die Namen habe ich mir leider nicht sofort merken können, doch es wurde eine sehr angenehme Unterhaltung.

Es war inzwischen schon dunkel und ging ein paar Schritte. Dann traf ich den ersten Geist in meinem Leben.

Es war so ein merkwüriges Gefühl, doch dieser Geist unterhielt sich mit mir, als wäre er noch am Leben. Das alles verwunderte mich schon sehr. Als ich kurz darauf in die Bar zurück ging war ich noch viel verwunderter. Es schien gerade so als sei die Bar ein Treffpunkt für die Inselgeister.

Was würde mich wohl noch so alles erwarten in meinem neuen Leben auf Sulani.

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