Kapitel 5

Der Flug dauerte zwei Stunden. Endlich hatte ich es geschafft und Sulani erreicht. Das Wetter war nicht besonders gut. Es regnete leicht. Vielleicht war das im Frühling einfach so. Der Regen störte mich aber nicht im geringsten, dazu war ich viel zu aufgeregt.

Ich kramte in meiner Tasche nach dem Notizzettel von Senior Mata. Dort stand der Name des Grundstücks drauf und auch an wen ich mich wenden sollte um dort hin zu gelangen.

Das Grundstück trug den wunderschönen Namen „Paradiesischer Strand“ und der Name des Sulaners war Alika Kahananui. Wow was für ein Zungenbrecher. Leider stand nicht auf dem Zettel wo ich diesen Mann antreffen würde. Langsam ging ich den Anleger entlang und fand kurz darauf eine Bar mit dem Namen „Die Sandbar“. Ich entschloss mich dort nach Mister Kahananui zu fragen.

Hinter der Bar arbeitete eine etwas ältere Frau, die fragte ich nach Mister Kahananui und gerade hatte ich es geschafft den Namen auszusprechen stand ein Mann vor mir und winkte mir zu. Hallo, das bin ich sagte er lachend.

Ich stellte mich ihm vor und erzählte ihm dann das ich die neue Eigentümerin des „Paradiesischen Strandes“ sei. Er lächelte mich an und lud mich auf einen Drink an der Bar ein. Wir nahmen am Tresen Platz, doch den Drink lehnte ich freundlich dankend ab.

Mister Kahananui nahm es mir nicht übel. Er war neugierig und wollte wissen woher ich kommen würde und was ich auf der Insel vorhabe. Ich erzählte ihm das ich bis vor kurzem in einem Heim gelebt hatte und schon viel von Sulani gehört und gelesen hatte. Dann erzählte ich ihm von der freien Stelle als Rettungsschwimmerin und das ich mich darum bewerben wollte. Laut lachte er auf und meinte nur zwinkernd. Na da sind sie bei mir ebenfalls richtig, ich vergebe die Arbeit und ich denke ich sollte ihnen eine Chance geben. Allerdings ist die Arbeit nur an drei Tagen in der Woche. Ich versicherte ihm das dies kein Problem sei und er fragte ob er mir den Strand zeigen sollte an dem ich dann arbeiten würde. Neugierig nickte ich und wir verließen die Bar nur um kurz danach bereits am Strand zu stehen.

Er erklärte mich das ich in jedem Fall körperlich fit sein müsste und natürlich ein großes Maß an Zuverlässigkeit besitzen sollte. Ich hörte ihm aufmerksam zu und machte mir im Kopf Notizen dazu. Dann wollte ich aber endlich zu meinem neuen Zuhause und lächelnd brachte er mich mit einem Katamaran dort hin. Der Weg übers Wasser war nicht sehr weit und so stand ich Minuten später endlich vor meiner Tür und öffnete sie neugierig.

Die Möblierung war wirklich sehr einfach gehalten, doch es wirkte trotzdem gemütlich. Wenn ich erst mal anfing Geld zu verdienen würde ich mir nach und nach neue Möbel anschaffen können. Außerdem hoffte ich darauf das der Anschluss an das inselweite Wasser- und Stromnetz nicht mehr zu lange dauern würde. Ich ging durch dir Tür auf die kleine Terrasse und schaute über das Wasser.

Genau gegenüber von meinem neuen Zuhause war der aktive Vulkan zu sehen. Rauch stieg auf und ich hoffte ganz fest, das ich in meinem Haus sicher sein konnte. Das klare Wasser zog mich magisch an. Obwohl es nicht besonders warm war musste ich hinein.

Es war einfach herrlich sich im Wasser treiben zu lassen. Ich schloss die Augen und versuchte mir mein zukünftiges Leben vorzustellen.

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